Von Ko Phi Phi retour nach Phuket…

Tag 191 // Wir stehen um 7 Uhr auf und beginnen zu packen. Das wollten wir zwar gestern noch erledigen, aber wir haben es dann kurzfristig bleiben lassen. Vielleicht wollten wir es einfach noch nicht wahrhaben, dass wir Ko Phi Phi heute schon wieder verlassen müssen. Herrliche 9 Nächte und dazugehörige Tage waren das hier. Aber das haben wir jetzt eh schon sehr oft erwähnt. Pünktlich um 7.30 Uhr gehen wir zum Frühstück. Hier ist schon einiges los. Ein letztes Mal bekommen wir das klassische „PP Sunset Bay Breakfast“ serviert. Das lassen wir uns noch ein letztes Mal ganz besonders gut schmecken. Oh wie wir diese Würstel vermissen werden. Und die Eier erst. Natürlich lassen wir ein schönes Trinkgeld in der Tip-Box beim Schreibtisch der Chefin. Immerhin waren wir sehr zufrieden und haben einige Extras umsonst bekommen. David checkt dann noch einmal den Bungalow, ob wir eh nichts liegen gelassen haben. Danach beladen wir das Boot vom Resort, welches uns jetzt quer über die Bucht zur Stadt bringen wird, wo dann schließlich die Fähre schon auf uns wartet. Die Chefin macht jetzt noch ein Foto von uns. Für Facebook sind die Bilder gedacht, wie sie uns mitteilt. Jeder Gast wird abfotografiert und für Werbezwecke auf die Facebook Seite des PP Sunset Bay Resorts gestellt. Soll uns recht sein. Winkend gleiten wir aus der Sunset Bay raus. Bye Byeeeeee! Nachdem wir erfolgreich übergesetzt haben, versuchen wir im kniehohen Wasser irgendwie trocken mit dem gesamten Gepäck an Land zu kommen. Der Fahrer vom Boot bekommt ebenfalls noch Trinkgeld von uns. Das ist nämlich ein lieber und braver Zeitgenosse, wie wir finden und wie wir in den letzten Tagen immer wieder beobachten konnten. So, jetzt suchen wir mal unsere Fähre. Pier gibt es immerhin nur einen, den können wir schon mal nicht verfehlen. Aber Fähren und Transferboote gibt es mehrere. Gut, dass wir unseren Voucher gestern noch ausgedruckt haben. Mit diesem Zettel marschieren wir jetzt von einem Standl zum nächsten. Keiner der Herren hier kennt sich aus. Ein Name einer Fähre steht auch nicht drauf, auf unserem Wisch. Das ist nicht besonders geschickt gelöst. Aber naja. Irgendwann weiß dann plötzlich einer der Herren bei einem Standl Bescheid. Ein ganz ein cooler Typ. Der macht nur ein Hakerl auf unseren Zettel und deutet nach links. Irgendwas schwafelt er von Krabi. Als wir sicherheitshalber noch einmal nachfragen, ob das eh ganz sicher unsere Fähre ist, wird er gleich grantig und zeigt uns den Vogel, so als ob wir nicht ganz hell auf der Platte wären und er sich für uns Deppen zweimal ausdrücken muss. Ob wir leicht nicht wissen, wo links und rechts ist. So ein kleines Heisl. Unglaublich. Am liebsten hätte David jetzt ein paar Watschen ausgeteilt. Aber Eveline zuliebe zieht er die Heimreise einer Haftstrafe in Thailand vor und bedankt sich noch einmal sarkastisch beim Rumpelstilzchen-Thai-Mann: „Thank you very much my friend. You are a good one.“ Okay. Genug jetzt davon. Immerhin sind wir ziemlich früh dran, haben unsere Fähre gefunden und betreten diese. Einen schönen klimatisieren Sitzplatz finden wir, nachdem wir unsere fetten Rucksäcke verstaut haben. 2 Stunden sind wir jetzt wieder unterwegs. Die Zeit verbringen wir wie immer mit Spotify, Netflix und David liest noch einmal die Blogeinträge unserer Weltreise. Bei Tag 122 ist er immerhin schon. Die Zeit vergeht ziemlich schnell und wir landen wieder beim Rassada Pier. Ein Ticket für den Transfer zum Hotel haben wir schon auf der Fähre besorgt. Ein normales Taxi kann man sich nämlich nicht so einfach bestellen. Einige Shuttle Busse warten schon. Unserer hat die Nummer 23. Wir laden unser Zeug ein und erklären dem Fahrer, zu welchem Hotel wir wollen. Der Kleinbus ist immerhin voll, als wir losfahren. Wir sind nach 15 Minuten Fahrt die ersten Fahrgäste, die den Bus wieder verlassen. Direkt vor unserem Hotel werden wir ausgesetzt. Es ist kurz nach 12 Uhr, als wir die Rezeption entern. Ein netter Mitarbeiter checkt uns gleich ein, obwohl das normalerweise erst ab 14 Uhr möglich ist. Unser Zimmer befindet sich im dritten Stock. Eveline hat starke Kopfschmerzen. Wie immer, wenn wir in Phuket ankommen, das fällt uns jetzt schon ungut auf. David kümmert sich um das Gepäck und danach chillen wir mal eine Runde. Das Zimmer ist sehr in Ordnung. Klimaanlage und Balkon, was will man mehr? Das Badezimmer ist ebenfalls sehr fein. Wir sind also mehr als glücklich und zufrieden mit unserer letzten Unterkunft auf unserer Weltreise. Was gehen wir heute noch an? Derweil haben wir mal genau gar nichts auf dem Plan. Eveline versucht ein bisschen zu schlafen und David kümmert sich um die Tagesberichte der letzten Tage. Das Internet funktioniert sehr gut hier im Hotel. Das nützen wir aus. Dann gibt es noch eine Massage mit Tigerbalsam von David für Eveline. Für 300 Baht die Stunde versteht sich. Irgendwann so gehen 17 Uhr verlassen wir das Hotelzimmer und machen uns auf den Weg, um eine Runde in Phuket zu drehen. Einen Stadtplan checken wir uns vorher noch bei der Rezeption. Der Busbahnhof, von dem wir morgen mit dem Bus zum Flughafen fahren wollen, ist angeblich nur drei Minuten vom Hotel entfernt. Das ist natürlich ideal, somit brauchen wir unser Gepäck morgen nicht soweit schleppen. Aber wir schauen uns sicherheitshalber an, wo der Busbahnhof liegt und wie wir dorthin kommen. Das ist schnell erledigt und wir gehen gleich weiter. Irgendwann kommen wir beim Pancake Corner vorbei, das uns schon bei unserer Ankunft in Phuket vor 10 Tagen ins Auge gestochen ist. Heute hat es offen und Eveline muss da jetzt rein. Vielleicht hilft ja ein Kaffee gegen die Kopfschmerzen. Wir bestellen einen Iced Americano für Eveline und ein Yakult irgendwas Frape für David. Beide Getränke sind so dermaßen zuckerhaltig, dass wir jetzt fast nichts mehr zum Abendessen brauchen. Aber wir schauen dann trotzdem noch weiter zum Weekend Market, der heute schon stattfindet, weil ja Freitag ist. Vorher kommen wir noch bei wunderschönen bunten Häusern, sowie einem prächtigen Tempel vorbei. Wir spazieren also eine Runde durch Old Phuket Town. Der Nightmarket ist ganz nach unserem Geschmack. Street Food, soweit das Auge reicht. David beginnt sich durchzukosten. Überall nur kleine Portionen, dafür aber viel Unterschiedliches. Beef, Chicken, Sushi, Springrolls und Calamari werden verkostet. Eveline probiert ebenfalls ein bisschen was davon, sie ist aber heute nicht besonders hungrig. Das Abendessen wäre somit erledigt. Neben dem Night Market befindet sich ein Shoppingcenter, welches ebenfalls noch geöffnet hat. Ganz untypisch für Thailand. Ein richtig schönes und sauberes Shoppingcenter. Eigentlich ist kein Unterschied zu einem europäischen oder amerikanischen, oder sagen wir ganz einfach westlichen, Shoppingcenter erkennbar. Wir kaufen nichts, sondern suchen nur mehr einen Supermarkt auf, um uns Wasser zu kaufen. Auch der Supermarkt ist top ausgestattet. Echt edel. Da haben wir in den „Erste-Welt-Ländern“ schon schlimmere Supermärkte besucht. Okay, hätten wir das auch noch festgehalten. Jetzt kaufen wir zwei Dosen Bier und zwei Flaschen Wasser und machen uns auf den Rückweg zum Hotel. Im Hotelzimmer hat die Klimaanlage während unseres Ausfluges ganze Arbeit geleistet. Wir setzen uns auf den Balkon und trinken das wahrscheinlich letzte Feierabendbier unserer Weltreise. Bei diesen handelt es sich um ein Leo für Eveline und ein Singha für David. Der letzte Abend, darauf müssen wir anstoßen. Ein bisschen traurig sind wir ja schon, dass es jetzt wirklich vorbei ist und wir uns morgen Abend auf dem Heimweg machen. Schließlich gehen wir noch duschen und machen es uns im Bett gemütlich. Eveline schaut ein paar Youtube Filmtrailer und David schreibt noch diesen Tagesbericht. Der letzte Abend auf unserer Weltreise neigt sich dem Ende zu. Morgen um diese Zeit sitzen wir schon im ersten Flugzeug Richtung Heimat…
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Portugiesisches Haus in der Dibuk Road…
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Wir marschieren durch Old Phuket Town…
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Wat Mongkol Nimit…

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Ein stylisches Viertel…
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Beim Weekend Market…
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Im Einkaufszentrum…

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