Ein echter Urlaubstag in der Sunset Bay auf Ko Phi Phi…

Tag 185 // Heute ist Samstag. Es ist nicht so, dass das für uns irgendeinen Unterschied machen würde, aber wir wissen immerhin, welcher Wochentag heute ist. Wir schlafen wie immer länger. Erst um 9.45 Uhr gehen wir zum Frühstück. Die Chefin hat heute eine Überraschung für uns parat. Die Eier werden heute nicht als Spiegeleier serviert, sondern als Eierspeis. Wegen der Abwechslung warads. Dazu gibt es wie immer den Nescafé Instant-Kaffee und Bananen. Weißer Toast und Butter dürfen natürlich auch nicht fehlen. Ein gemütliches Frühstück. Wir sind im absoluten Urlaubsmodus. Aber so richtig. Jetzt könnte man meinen, dass wir ja eh schon ein ganzes halbes Jahr Urlaub machen. Aber dem ist oder war irgendwie nicht so. Gegen die Bezeichnung „Urlaub“ wehren wir uns ein bisschen, wenn nicht sogar vehement. Das, was wir jetzt gerade machen, hier auf Thailand, das ist unserer Meinung nach Urlaub. Faulenzen, in der Sonne liegen, essen, trinken, schlafen, massieren lassen, lesen, sich keinen Stress machen, keine Ausflüge, keine Buchungen, keine Termine, keine Planung, ein paar Tage am selben Fleck verbringen… Ja genau, das ist Urlaub. Das alles kann man von unserer restlichen Weltreise einfach nicht behaupten. Keine Frage, es war so ziemlich die herrlichste Zeit unseres bisherigen Lebens. Das kann man schon so sagen. Aber es war auch anstrengend, teilweise stressig und weit entfernt von jeglichem Luxus. Jeder Tag war eine neue Herausforderung und ein neues Abenteuer oder zumindest ein Erlebnis. Ruhephasen haben wir uns fast nie gegönnt. Jeder Tag war intensiv. Täglich volles Programm. Fast jeden Tag waren wir an einem anderen Ort. Man hatte keinen Rhythmus mehr und es war eigentlich komplett egal, welcher Wochentag gerade ist. Aber man kann jetzt noch viel darüber schreiben und philosophieren. Man muss es wahrscheinlich einfach selbst erleben, um es richtig verstehen zu können, was wir genau meinen. Ein halbes Jahr Urlaub wäre auch auf keinen Fall was für uns gewesen. Das war es einfach keinesfalls. Eine lange wunderschöne Reise, ja genau, das war es. Aber einfach kein Urlaub. Länger als diese 10 Tage Urlaub in Thailand, die wir uns jetzt als erholsamen Abschluss gönnen, könnten wir auf keinen Fall aushalten. Das passt einfach perfekt so, wie wir das geplant haben. Die Vorfreude auf einen geregelten Alltag zu Hause steigt allmählich wieder. Arbeiten gehen, im Garten arbeiten, ausgiebig Sport betreiben, unseren Hobbys nachgehen. Die Reisedauer war perfekt und ideal bemessen. Ein weiteres halbes Jahr wäre zu diesem Zeitpunkt einfach zu viel. Okay. Diesen Gedanken mussten wir jetzt einfach mal loswerden und ein bisschen ausführen. Vielleicht kommt später noch mehr davon, man weiß es noch nicht. Wir schreiben wie immer das auf, was uns gerade in den Sinn kommt. So wie eh schon immer. Jetzt geht es auf jeden Fall mal weiter mit dem Tag in der Sunset Bay. Was haben wir noch so gemacht? Nicht besonders viel, so viel sei verraten. Wir sind ja jetzt im Urlaub. Nach dem Frühstück kümmert sich David um den Blog. Wir sind schon wieder hinten nach. Aber auch das resultiert jetzt einfach aus unserem Urlaubsfeeling. Gute 2 Stunden verbringen wir noch beim Frühstücksbereich und nutzen das Internet. Danach begeben wir uns in den Bungalow. Wir sitzen auf unserem Balkon und lesen. Einfach nur mal in Ruhe lesen. Keine Reiseführer oder Bewertungen irgendwelcher Touren, Quartiere oder Campingplätze, sondern richtige Bücher. Alles, was uns sonst noch so interessiert. Da gibt es nämlich ziemlich viel. Und wir machen schon ein bisschen Pläne und To Do Listen für zu Hause und den Garten. So vergeht der Nachmittag. Am späteren Nachmittag gehen wir zu den beiden riesigen Schaukeln, die vor der Haupthütte vor dem Meer hängen. Wir schaukeln eine Runde und telefonieren mit der Heimat. Das W-Lan funktioniert einwandfrei, muss man schon sagen. Glasklarer Empfang. Evelines Eltern und ihre Schwester Berni werden kontaktiert, sowie Davids Dad und Sabine. Zum Glück geht es allen sehr gut an diesem Samstagmorgen ist Österreich. Das freut uns natürlich sehr. Nachdem wir mit den Telefonaten fertig sind, beschließen wir, in den Ort rüber zu gehen. Wir könnten uns eigentlich noch eine Massage genehmigen und danach gleich Abendessen gehen. Ein guter Plan, wie wir beide finden. Es ist gerade wieder Low Tide, als wir uns auf den Weg machen. Das ist perfekt und somit brauchen wir nur 10 Minuten über die trockengelegte Bucht. Eveline ist heute dran mit dem Aussuchen der Massagebude. Wir entern einen anderen Laden, als letztes Mal. Nur eine ältere Dame sitzt davor. Die Chefin vom Resort hat nämlich gesagt, wir sollen uns eine Bude suchen mit kräftigen älteren Damen, denn nur diese gehen ordentlich ran. Keine jungen Püppchen, die trauen sich noch nicht bis zur Schmerzgrenze zu gehen. Ja passt, dann machen wir das eben genau so. Per Handy wird von der Dame Verstärkung angefordert, die gleich darauf irgendwo daherkommt. Wir nehmen heute beide die klassische Thai-Massage. Obwohl wir dasselbe Programm nehmen, sind die Abläufe komplett unterschiedlich. Anscheinend wird zwischen den Geschlechtern ein Unterschied gemacht. Die Massage ist ganz okay. Ziemlich schmerzhaft teilweise. Auch heute knackst und kracht es. Bei Eveline sogar mehr, als bei David. Davids Masseurin ist nicht so besonders motiviert. Das ist die, die per Telefon dazu geholt wurde. Irgendwann legt diese dann sogar eine Toilettenpause ein. So kann man auch Zeit schinden. Aber bei nur 300 Baht pro Stunde drücken wir da mal ein Auge zu. Es sei den Damen vergönnt. Nach der Massage sind wir ziemlich fertig. Aber wir gehen trotzdem noch was essen. Zu Anna’s Restaurant. Dieses Lokal haben wir schon längere Zeit ins Auge gefasst. Es schaut einfach sympathisch aus und die Karte verspricht Einiges. Wir sind die ersten Gäste, weil wir 10 Minuten vor der Öffnung schon vor Ort sind. Wir nehmen Platz und bestellen einen Limettensaft gespritzt. Heute legen wir mal einen bierfreien Tag ein. Zum Abendessen gibt es heute Tom Kha Suppe, welche wir uns teilen und welche sehr deliziös schmeckt. Für Eveline gibt es dann noch gegrillte Shrimps mit Tamarinde-Sauce. David bestellt sich den Annas Burger mit allen extra Einlagen, die man sich so dazu nehmen kann. Ein sehr gutes Abendessen. Wir sind sehr zufrieden. Auf dem Heimweg geht sich noch eine Crêpe mit Nutella aus. Die muss einfach sein. Natürliche nur eine, die wir gemeinsam essen. Mehr geht heute nicht mehr rein. Beim Resort angekommen, schaukeln wir noch eine Runde und beobachten den sichelförmigen Mond, der hier besonders interessant ausschaut. Ein bisschen surfen wir noch im Internet. Danach begeben wir uns in unseren Bungalow, um noch ein bisschen zu lesen. Ein herrliches Leben haben wir, einfach unglaublich edel…
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Ein gemütlicher Tag in der Sunset Bay…

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Wir sind nicht die einzigen Faulenzer auf Ko Phi Phi…

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Im Massage-Salon…

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Warten auf die Thai-Massage…

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