Ein gemütlicher Tag in der Sunset Bay…

Tag 183 // Die erste Nacht auf Ko Phi Phi war nicht besonders erholsam. Der Lärm der Partymeile war extrem laut zu hören. Wir haben schon mal besser geschlafen. Wir stehen sehr spät auf und gehen erst um halb 10 runter zum Frühstück. Hier steht jetzt schon instant Kaffee und ein Korb Bananen bereit. Wir bedienen uns und setzten uns an einen Tisch mit Blick auf die Bucht. Jetzt wird uns noch jedem ein Teller mit Toastbrot, Butter, Marmelade und Spiegelei serviert. Ein nettes Frühstück. Wir sind gespannt, ob es jeden Tag dasselbe geben wird. Ahh… Das kalte Würstchen, welches aussieht wie ein Mini Wini und ebenfalls noch auf dem Teller liegt, hätten wir beinahe vergessen zu erwähnen. Das bedeutet, dass David jeden Tag zwei davon bekommt, denn Eveline kommt nicht einmal auf den Gedanken, so ein kasiges kaltes Würsterl zu kosten. Nach dem Frühstück bleiben wir einfach sitzen und kümmern uns um den Blog und surfen ein wenig im Internet. Das Wifi funktioniert ganz gut hier, aber wirklich nur im Bereich des Restaurantbereiches. Verlässt man diesen um keine 2 Meter, ist es auch schon wieder vorbei mit dem Internetempfang. In unserer Hütte haben wir also sowieso ebenfalls keinen Wifi Empfang. Also bleiben wir einfach sitzen. Das erstaunt die Mitarbeiterinnen der Bungalow Anlage der Sunset Bay. Eine Mitarbeiterin kommt erneut daher und fragt uns, was wir denn heute so unternehmen werden. Sie kann es anscheinend nicht verstehen, dass wir einfach nur hier sitzen wollen und nichts tun. Wir bekommen noch einmal ganz genau erklärt, was man hier für großartige Dinge unternehmen kann und welche Ausflüge und Bootstouren es zu Buchen gibt. Jaja, danke. Wir wollen heute nichts machen, danke. Aber sehr nett von ihr. Einfach sehr lieb, die Thais. Als wir mit dem Internet fertig sind, gehen wir dann irgendwann zu unserem Bungalow und setzten uns auf die Terrasse. Einen herrlichen Ausblick haben wir hier. Und das Schönste ist, dass wir weiterhin einfach nichts machen. Wir lesen ein paar Leseproben von heruntergeladenen Büchern auf dem Kindle App. David beginnt ein spezielles Projekt. Er liest noch einmal den Blog. Von Tag 1 beginnend. Damit wir daheim dann was erzählen können, was wir so erlebt haben. Falls jemand fragen sollte. Eveline macht dann noch eine Runde Yoga. David hört zwischen den Tagesberichten ein bisschen Musik auf Spotify. Kurz vor 16 Uhr gehen wir duschen. Wir müssen ja was Abendessen gehen. Und deswegen machen wir uns dann auf Richtung Stadt. Dorthin, wo wir mit der Fähre gelandet sind. Zu Fuß natürlich. Ein Feldweg über Stock und Stein führt direkt ins Zentrum des Geschehens. Schauen wir uns das mal an. Nach ungefähr 15 Minuten erreichen wir den Ort. Wie kann man das hier beschreiben? Ein Mix aus Hostel, Bars, Lokalen, Restaurants, Ständen mit diversestem Klumpert und billiger Kleidung, Tattoostudios, Massagestudios und einfach sehr vielen jungen Menschen in knappen Outfits oder Badebekleidung. Es gefällt uns hier. Wir sind ja schon einiges gewöhnt uns ziemlich abgestumpft. Was machen wir zuerst? Trinken wir mal einen Smoothie. Die kosten so gut wie nichts hier und werden aus frischem Obst direkt vor unserer Nase zubereitet. Dragonfruit-Banane für David, Passionfruit-Kiwi für Eveline. Damit schlendern wir jetzt mal weiter. Wir besuchen den Strand, es ist gerade Ebbe. Die Boote liegen auf dem Trockenen. Ein sehr interessanter Anblick auf jeden Fall. Jetzt gehen wir mal shoppen. Eveline braucht schon seit längerem neue Flip Flops. Wo kann man hochwertigen Ersatz kaufen? Natürlich in Thailand. Good quality, good price. Na bitte. Ein paar Stände klappern wir ab. Schließlich finden wir ein passendes Paar Flip Flops. Und weil die Baht gerade locker sitzen, kauft sich David ebenfalls noch knallgelbe Gummibadeschlapfen mit schwarzen Streifen. Ein edler Einkauf. Hätten wir das auch erledigt. Was jetzt? Gehen wir schon was essen? Nein, so richtig hungrig sind wir noch nicht. Ein Massagestudio gefällt uns von Außen schon mal sehr gut. Die Preise sind mehr als günstig. Es schaut sauber aus und die stämmigen Damen davor wirken kräftig genug, um auch David ordentlich durchzukneten. Streicheleinheiten brauchen wir keine. Als wir stehenbleiben schreien sie im Chor: Maaaasssaaaaaaaaasch??? Masssaaaasch? Ja bitte, nehmen wir. Damit haben sie fast nicht gerechnet. Wir sind alleine im klimatisierten Lokal. David nimmt eine Rücken und Schulter Massage und Eveline eine Thai Massage mit Öl. Nachdem unsere Betten vorbereitet sind, geht es auch schon los. Jap, die Damen legen sich richtig ins Zeug. Da gibt’s kein Pardon. Es knackst und kracht. Davids Masseuse nimmt sich kein Blatt vor den Mund. Sie findet, David gehört dringend zum Frisör und der Bart gehört auch ab. Als es dann an die ganz argen Tantra Verrenkungen geht und sie Davids Oberkörper mehr oder weniger hin und her hebt, stöhnt sie geplagt und fragt: How many Kilos? Hiehehiihheeihii… Das Alles natürlich zur extremen Erheiterung von Eveline. Nach einer halben Stunde sind wir also auch schon wieder fertig. Gemeinsam bezahlen wir 500 THB, das sind gerade mal 14 Euro. Echt ein Wahnsinn, wie günstig das hier alles ist. Schön langsam bekommen wir Hunger. Wir gehen an einem netten Restaurant vorbei, welches uns gleich in Auge sticht. Die Karte verspricht so Einiges. Wir nehmen Platz und bestellen. Ein Chang Bierchen zur Einstimmung. Eveline nimmt eine Poke Bowl mit Thunfisch. Die gibt es auch hier. Hört sich gut an. Die wird gleich probiert. David entscheidet sich ebenfalls für den gegrillten Thunfisch. Lange müssen wir nicht warten auf unser Essen. Es schmeckt sehr gut. Wir sind glücklich und zufrieden. Leichte Müdigkeit macht sich bemerkbar. Wir sind tiefenentspannt von der Massage. Die war wirklich edel. Wir machen uns wieder auf den Rückweg zu unserer Anlage und unserem Bungalow. Der Feldweg bis zu unserer Unterkunft ist gut ausgeleuchtet. Wir gehen noch einmal duschen und machen es uns dann im Bett gemütlich. Wir lesen noch ein wenig und hören Musik. Lange dauert es nicht, bis uns die Augen zufallen. Ein herrlicher Urlaub ist das. So können die nächsten Tage ebenfalls werden. Ein entspannter Abschluss unserer Reise…
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Frühstück in der Sunset Bay…

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Der Essbereich in der Sunset Bay…

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Die Sunset Bay…

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Aussicht von unserem Bungalow-Balkon…

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