Von Phuket nach Ko Phi Phi…

Tag 182 // Wir haben sehr gut geschlafen im Hugger Hostel in Phuket. Die Matratze war ziemlich hart, was uns eigentlich gar nicht stört. Aber sowas kann man auch mal festhalten, als kleines Detail am Rande. Geschlafen haben wir eigentlich sehr gut. Die Temperatur im Zimmer war perfekt. David wird um 7 Uhr wach. Nein, kein Scherz. Echt jetzt. Um 7 Uhr. Die innere Uhr weckt ihn, weil wir heute wieder einmal nicht verschlafen dürfen. Eigentlich hätten wir noch eine Stunde anhängen können, aber um 10 Uhr werden wir von einem Shuttle abgeholt, welches uns zur Fähre bringt, mit welcher wir wiederum nach Ko Phi Phi fahren werden. Das wäre es dann schon mit dem heutigen Tagesplan. Eigentlich könnten wir jetzt aufhören zu schreiben. Aber was machen wir sonst so mit unserer Zeit. Also geht es jetzt weiter mit den literarischen Ergüssen. David weckt Eveline sanft. Die Kopfschmerzen sind zum Glück besser geworden. Wir beschließen, gleich mal was frühstücken zu gehen. Raus mit uns. Es ist schon lange hell und die Sonne zeigt sich auch schon brav. Bei Tageslicht wirkt unser Viertel bzw. unsere Gasse, wo sich unser Hostel befindet, sehr ruhig und gepflegt. Ein kleiner Supermarkt befindet sich gleich neben unserer Unterkunft. Da schauen wir jetzt noch schnell rein. Die Sonnencreme könnte knapp werden und deswegen werden wir uns jetzt Nachschub besorgen. Das ist schnell erledigt. Jetzt geht es auf Futtersuche. Ein Pancake Lokal ist uns beim gestrigen Fußmarsch zum Hostel ins Auge gestochen. Das nehmen wir jetzt ins Visier. Doch wir sind zu früh dran und die Mädels im Lokal schicken uns wieder weg. Also keine Pancakes. Auf der anderen Straßenseite erblicken wir ein veganes Lokal. Das wäre normalerweise nicht die erste Wahl von David, aber man kann es ja mal probieren. Wir nehmen Platz und bestellen jeder eine Frühstückswrap, Espresso und jeder einen Smoothe. Der Kaffee schmeckt sehr gut. Ein richtiger Espresso, anscheinend von Lavazza. Bestimmt der beste auf unserer Reise. Die Wraps sind ebenfalls richtig edel und die Smoothies ebenso. Das Ganze kostet uns insgesamt nur 16 Euro. Für die Top-Qualität echt ein Schnäppchen. Gestärkt für den Tag gehen wir jetzt zurück zum Hostel und holen unsere bereits gepackten Rucksäcke. Es ist schon kurz vor 10 Uhr und es wird nicht mehr lange dauern, bis unser Shuttle daherkommt. Wir checken gleich aus und warten vor der Rezeption beim Ausgangsbereich, wo sich gleichzeitig ein Aufenthaltsbereich mit ein paar Polstermöbeln befindet. Evelines Schwester Berni hat heute Geburtstag. Da wollen wir natürlich noch gratulieren, solange wir W-Lan haben. Alles Gute Berni, auch noch einmal an dieser Stelle. Bussi Bussi. Der Bus kommt irgendwann nach 10 Uhr daher. Aber Hauptsache, er kommt. Das hätte schon mal funktioniert. Sehr gut. Rein mit uns in den 11-Sitzer Bus. Nach 15 Minuten Fahrt und ein paar Stopps bei anderen Hostels und Unterkünften, erreichen wir den Rassada Pier. Ein kleiner Hafen. Eigentlich nur die Ablege Stelle für die Fähren. Eine lange Menschenschlange steht vor uns. Wir reihen uns ein. Was uns auffällt ist, dass nur junge Leute auf die Fähre wollen. Fast nur junge Menschen, bestimmt 90% der Anstehenden sind Backpacker. Ein paar Ausreißer mit einem Trolley gibt es zwar, aber die sind ebenfalls sehr jung. Fahren wir etwa auf eine Partyinsel oder was ist da los? Die meisten jungen Mädels tragen keinen BH. Nur ein leichtes T-Shirt. Eine Modeerscheinung, die uns schon auf unserer gesamten Reise begleitet, wir haben es bis jetzt nur nie erwähnt. Uns stört das nicht, im Gegenteil. Es passt ganz gut zu den verdammt knappen Hoserln, die mit dem Bund über dem Bauchnabel getragen werden und wo dann dafür unten die Arschbacken raushängen – oder im Idealfall – nur leicht rausschauen. Je nach Modell und Trägerin halt. Naja. So haben wir immer was zu schauen und zu besprechen, während wir warten und anstehen. Wir haben die Fähre schon im Vorhinein gebucht. Deswegen müssen wir jetzt nichts mehr bezahlen. Zwei Tickets bekommen wir. Zwei Kontrollstellen später, betreten wir eine der beiden wartenden Fähren und nehmen im klimatisierten Bereich unter dem Oberdeck Platz. Eigentlich wissen wir gar nicht, wie lange wir jetzt unterwegs sein werden. Aber wir haben ja keinen Stress mehr und unsere Abfahrtszeit haben wir dem Resort mitgeteilt. Die werden dann schon wissen, wie lange die Fähre braucht und wann sie uns abholen müssen. Wir schlagen die Zeit tot, mit heruntergeladenen Filmen auf Netflix. Musik auf Spotify kann auch nicht schaden. Nach ungefähr 2 Stunden erreichen wir Ko Phi Phi. Wahnsinn, was hier los ist. Hier spielt es sich ab. Wir suchen nach einer Dame mit einem Schild, wo angeblich Sunset Bay draufsteht. So heißt unsere Unterkunft für die nächsten 9 Nächte. Ganz am Ende eines Schilderwaldes finden wir die Dame. Sie teilt uns mit, dass wir leider noch 40 Minuten warten müssen, bis unser Boot kommen wird. Unser Gepäck können wir an einer sicheren Stelle neben einem 7-Eleven abstellen und uns mal im Ort umschauen. Der Ort ist eigentlich nur eine Ansammlung von Restaurants und Bars. Aber es gibt einen McDonald’s hier. Und da gehen wir jetzt rein. Nicht weil wir so geil darauf wären, aber dieser hat die einzige Toilette weit und breit. Und weil das so ist, muss man auch was kaufen, um die Toilette benützen zu dürfen. Also kaufen wir uns einen Iced-Cappuccino beim McCafe, damit wir Phiphi gehen können auf Kho Phi Phi. Nachdem wir das erledigt haben, chillen wir uns in den Schatten zu unserem Gepäck neben dem 7-Eleven. Irgendwann kommt dann ein kleiner Thai daher und holt uns ab. Wir müssen zu einer anderen Ablege Stelle gehen und wir verladen unser Zeug auf ein kleines Holz Boot. Es ist gerade Low-Tide. Deswegen cruisen wir ganz gemütlich zu unserem Resort. Nur ungefähr 10 Minuten sind wir unterwegs. Die Gegend gefällt uns schon mal sehr gut. Unser Resort heißt PP Sunset Bay. Nach der Sunrise Lagoon auf Fidschi ein sehr feines Gegenstück und ein leiwander Name. Bei unserer Bucht werden wir herzlich empfangen. Die Chefin ist sehr nett und herzlich. Wir bezahlen im Vorraus mit VISA unsere Buchung für 9 Nächte. Die goldene VISA bringt die Chefin zum Strahlen. Weil wir so lange hier sein werden, dürfen wir uns sogar an einem Tag unserer Wahl ein Abendessen wünschen, welches dann aufs Haus geht. Sehr sehr nett ist das. Wir entscheiden uns für den letzten Abend unseres Aufenthaltes. Wir sind schon gespannt, was uns da kredenzt werden wird. Unser Gepäck wird aufs Zimmer gebracht. Per Lastenaufzug. Sämtliche Bungalows befinden sich auf Pfahlkonstruktionen in Hanglage. Wir haben Bungalow Nummer 5. Ein Schönes Bett mit Moskitonetz, ein Ventilator, eine Toilette mit Waschbecken und die Dusche befindet sich im Freien, in einem gemauerten Außenbereich mit Sichtschutz zu den Nachbarn. Es gibt sogar Strom. Und der Balkon ist ebenfalls wunderschön und gemütlich. Man hat eine perfekte Sicht auf das Meer und angeblich auch auf den Sonnenuntergang. Zwei weiße Plastiksessel und ein kleiner Holztisch stehen ebenfalls auf dem Balkon. Wir sind mehr als glücklich und zufrieden mit unserer Hütte. Um einiges besser als Fidschi. (Obwohl Fidschi ein ganz eigenes Kapitel und eine spezielle Erfahrung war). Fast um denselben Preis. Was will man mehr? Mehr Luxus sind wir gar nicht mehr gewöhnt und brauchen wir auch gar nicht. Jetzt geht es mal los mit dem chillen. Wir machen einfach nichts und genießen mal unsere Ankunft hier. Eveline macht es sich hüllenlos im Bett gemütlich. David chillt mal auf dem Balkon, immerhin mit kurzer Sporthose. Wegen den Nachbarn und den paar herumlaufenden Kindern warads. Am Abend bekommen wir langsam Hunger. Wir beschließen, runter zur Küche zu gehen, wo man angeblich auch W-Lan hat. Gegrillten Fisch mit Salat wollen wir essen. Auf diesen müssen wir sowieso eine Stunde warten. Uns stresst nichts. Derweil kümmern wir uns um den Blog und tratschen nebenbei. Das W-Lan funktioniert ziemlich gut. Wer hätte das gedacht? Wir haben uns auf gut Glück gegen den Kauf einer SIM-Karte entschieden. Das wäre auch übertrieben gewesen. Wir sind immerhin fast ständig am gleichen Fleck. Aber egal jetzt. Wir können den Blog weiterführen und WhatsApp schreiben, mehr brauchen wir nicht. Vor uns geht langsam die Sonne unter. Ein wunderbarer Sonnenuntergang, obwohl wir uns diesen etwas spektakulärer vorgestellt hätten. Aber wir sind anscheinend nur mehr sehr schwer zu beeindrucken, wie wir schon selber festgestellt haben. Irgendwann kommt dann unser Essen. Beim gegrillten Fisch handelt es sich um eine Makrele, eigentlich gegart in Alufolie mit ein paar Kräutern und Lemongrass. Den Fisch essen wir gemeinsam, so wie eine Tom Yam Suppe und Phat Thai mit Shrimps und einer Portion Reis. Ein sehr ausgiebiges Abendessen. Dazu ein Chang Bierchen. Nach dem Essen laden wir ein paar Hörbücher und anderes Zeugs herunter. David telefoniert mit seinen Kollegen und sogar seinem Boss in Österreich per WhatsApp. Danach verziehen wir uns in unsere Hütte. David verpasst Eveline noch eine Thai Massage mit Tiger Balsam. Sehr schnell ist dieser Tag vergangen. Wie doch schon wieder die Zeit verfliegt…
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Die Gasse in Phuket, in der sich unser Hostel befindet…

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Unser Zimmer für eine Nacht im Hugger Hostel in Phuket…

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Angekommen mit der Fähre (blaues Schiff im HG) auf Ko Phi Phi…

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Die Boote hier schauen einfach edel aus…

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Im Schatten warten wir mit Eiskaffee auf unsere Abholung per Boot…

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Unser Transferboot zur PP Sunset Bay…

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Unsere Hütte…

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Unser Zimmer in der Sunset Bay…

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