Der letzte volle Tag auf der Insel…

Tag 168 // Piep! Piep! Piep! Der Wecker läuft um 5.45 Uhr ab. Wir haben gestern beschlossen, den Tag mit der Beobachtung des Sonnenaufganges zu starten. Pflichtprogramm wie wir finden, wenn man bei der Sunrise Lagoon haust. Eveline verlässt vor David den Bungalow, um schon mal den besten Foto Spot zu finden. Sonnenaufgang ist um 6.05 Uhr. Wir genießen die morgendliche Ruhe, noch sind alle am Schlafen und wir haben den Strand nur für uns. Nach einer ausgiebigen Fotosession genießen wir noch das Ambiente beim Hurrikane zerstörten Bungalow, der noch als Pavillon dient und wo tagsüber normalerweise Vesa mit der Omi herumliegt. Um 6.30 Uhr gehen wir wieder in unseren höher gelegenen Bungalow. Nachdem wir hineingegangen sind, fängt es massiv zu regnen an. David versucht noch ein Schläfchen zu machen, bevor das übliche „Breakfast! Breakfast! Breakfast!“ zu hören ist. Heute gibt es zum ersten Mal seit wir hier sind kein Morgengebet. Jeder darf sogar ohne warten auf fehlende Gäste anfangen zu essen. Ungewöhnlich. Und das nur, weil der alte Häuptling Vesa nicht da ist. Die kleinen Kätzchen laufen auch wieder herum. Beim Frühstück erzählen uns die Jungs über die Schnarch Geräusche der neuen Zimmerkollegin. Einmal wurde sogar Hand angelegt und das Bett gerüttelt, um sie darauf aufmerksam zu machen, dass kaum jemand schlafen kann im Schlafsaal. Da wir dieses wirklich aggressive und laute Schnarchen abends auch mitbekommen haben, obwohl unser Häuschen einige Meter von dem 12 Betten Schlafsaal entfernt ist, können wir den Unmut darüber verstehen. Wir sind froh, dass wir einen Bungalow für uns alleine haben. Heute gehen wir ausnahmsweise nach dem wunderbaren Porridge Frühstück früher in unser Zimmer. Wir wollen der Hitze ausweichen und gehen um 10 Uhr weg von unserer Unterkunft. David schnappt sich noch einen Speer. Der muss auch mit. Ein entspannter Tag bei der Blauen Lagune liegt vor uns. Der letzte Tag auf dieser traumhaften Insel muss ausgenutzt werden, wie Eveline findet. Unsere deutschen Freunde bleiben noch beim Homestay, weil das Blue Lagoon Cruise Schiff erst am Nachmittag die Bucht verlassen wird. Nach einem fast angenehmen und warmen Spaziergang über den Landweg, mit nur ein oder zwei Mückenstichen, kommen wir beim Strand an. Wir suchen uns ein schönes und schattiges Plätzchen. Eveline schmeißt sich gleich ins Seegrasgetümmel. Da gerade Low Tide ist, ist es eine Herausforderung, über diesen Grasteppich zu kommen, wo sich normalerweise unzählige Seegurken aufhalten. Wenn man diesen mal bewältigt hat, kommt man zu einem bezaubernden Riff, mit einer abwechslungsreichen Fischwelt. David wird einstweilen von asiatischen Touristen angequatscht und sofort wird ihm wieder einmal ein Handy in die Hand gedrückt. Mit der Aufforderung „Photo“ ist schnell alles klar. Klick Klck. Um 13 Uhr verlässt das große Schiff die paradiesische Bucht. Wir machen uns auf den Weg zur Spitze der Lagune und suchen uns wieder ein lauschiges Plätzchen im Schatten. David traut sich jetzt auch ins Wasser. Es wird Zeit für den Speereinsatz. Bei einer gewissen Schnorchel Stelle, wo Tour Boote tagsüber anlegen um zu schnorcheln, ist eine große Menge von Fischen anwesend, weil diese von den Bootsfahrern gefüttert werden und die Fische bei jedem ankommenden Boot mit Schnorchlern schon warten, dass sie was zu fressen bekommen. David verbringt mind. 3 Stunden im Wasser, doch das Unterfangen „Speerfischen“ geht mit einem Sieg für die Fische aus. Kein Erfolg und leider kein frittierter Fisch heute zum Abendessen. Um 16.15 Uhr machen wir uns mit Philipp, Felix, Leon, Anna und Julia – alias „Uschi“  – auf den Weg zum Mini Mart. Dort besorgen wir uns noch ein paar Snacks für die morgige Bootsfahrt. Um 17.15 Uhr kommen wir wieder bei unserer Unterkunft an. Die 2 Duschen beim Schlafsaal, die wir jetzt auch mitbenützen, sind mal für einige Zeit besetzt. Aber wegen des kalten Wassers sind die Duschgänge ziemlich schnell vorüber, sodass keiner lange warten muss. Um 18 Uhr geht es wieder mit dem üblichen Ablauf los. Reisestecker bei den Verteilern im Essbereich anstecken, um einen Ladeplatz zu sichern, dann einige Runden „Viergewinnt“ mit den deutschen Profis. Um 19 Uhr folgt das übliche Abendessen. Es gibt Reis und Hühnergeschnetzeltes mit Krautgemüsecurry. Während Eveline mit den deutschen Mädels und Jungs Uno spielt, speichert David ein paar Drohnenvideos auf Philipps Micro SD Speicherkarte. Und weil wir schon dabei sind, bekommen die Mädels diese auch noch auf ihren USB Stick kopiert. Nach getaner Arbeit gehen wir um 21 Uhr in unser Holz-Wellblech Haus und genießen die moskitofreie Zone unter dem Moskitonetz. Ein angenehmer letzter Abend. Wir gehen heute wieder früh schlafen, um morgen fit zu sein für den Umzug nach Nadi…
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Der Sonnenaufgang ist herrlich…

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Man kann nicht genug Fotos vom Sonnenaufgang haben…

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