Ein erfolgreicher Tag in Auckland…

Tag 157 // Die letzte Nacht in unserem Campervan war sehr angenehm und ruhig. Der Abschluss unseres Trips war somit ideal. Wir sind ausgeschlafen. Heute gibt es kein Frühstück. Wir packen den Rest zusammen und bringen ein letztes Mal Ordnung in den Camper. Die Bettdecken werden verstaut und alles kommt an seinen Platz. Unsere fahrbare Behausung wäre somit schon bereit für die Rückgabe. Aber so weit sind wir noch nicht. Google Maps wird mit der Adresse des Zahnarztes gefüttert. Und jetzt geht’s los. Wir verlassen den Avondale Motor Park kurz nach 8:30 Uhr. 15 Minuten später stehen wir direkt vor dem Haus, in dem sich angeblich die Zahnklinik befindet. Im Hinterhof finden wir gleich einen Parkplatz. Heute ist Samstag und der Verkehr ist deswegen sehr überschaubar an diesem Morgen. Keine Rushhour, was sehr angenehm ist. Wir betreten das Gebäude und fragen mal nach. Ein Röntgeninstitut ist auch hier im Haus. Einige Patienten warten schon. Wir werden in den hintersten Bereich der Etage geschickt. Da ist er dann schon, der Dentist. Die Dame beim Empfang weiß schon, wer wir sind. Mit ihr haben wir den Termin telefonisch vereinbart. Eine sehr zierliche Frau. Sie spricht ebenfalls kein perfektes Englisch. Aber sie ist sehr gut drauf und wir verstehen uns gleich mal sehr gut. Nach dem Papierkram geht es auch schon los und eine noch zierlichere asiatische Frau namens Dr. Sony bittet David auf den Hot Chair im Behandlungsraum. Sony steht ja bekanntlich für Qualität. Das ist schon mal ein gutes Zeichen. Eveline wartet im Wartebereich. Wir sind übrigens die Einzigen hier. Nach einer kurzen Besprechung, was denn so passiert ist und warum wir hier sind, geht es auch schon los. Die erste Spritze wirkt nicht besonders gut. Die Dosis war wohl für Fliegengewichtler bemessen. Also lieber gleich eine zweite ganze Spritze. Schon besser. Dr. Sony versteht ihr Handwerk sehr gut und leistet gute Arbeit. Eine Stunde später ist die Behandlung zu Ende. Eine Keramik Plombe und zwei Spritzen, sowie eine Stunde Arbeitszeit einer Zahnärztin. Kostenpunkt: 300 NZD. Schreckt uns jetzt nicht. Mit VISA bitte. Eigentlich hätte das unsere Reiseversicherung direkt übernehmen sollen, aber da hat wohl etwas mit der Kommunikation zwischen Versicherung und Klinik nicht geklappt. Trotz Rückversicherung unsererseits per Mail mit der Versicherung. Nicht unsere Schuld. Jetzt schicken eben wir die schon bezahlte Rechnung an unsere Versicherung. Aber ärgerlich ist es schon ein wenig. Das hätten wir dann längst einfacher und früher erledigen können. Aber genug gesudert. Es hat so sollen sein. Jetzt passt es wieder und David lächelt Eveline mit einer Gesichtshälfte an. Die andere hängt einfach so runter. Na servas. Das kann jetzt noch 3 Stunden andauern. Das wird noch ein lustiger Tag werden. Danke, Ponsonby Accident & Emergency Dental Clinic. Wir bedanken uns höflich. Wir verlassen die Klinik. Nächster Stopp auf unserem Tagesplan ist das Shakespeare Hotel & Brewery. Fahren wir mal auf ein Bier, zur Feier des Tages. Nein, kleiner Scherz. Obwohl das hätten wir uns eigentlich schon verdient, wie David findet. „In da Fria a Bier und da Tog gheat dir“. In dem Hotel inklusive Pubs und Brauerei werden wir heute übernachten. Und jetzt bringen wir mal unsere Rucksäcke und unser ganzes Gepäck dorthin. Das haben wir schon zuvor mit dem Manager per Mail ausgemacht. Wir navigieren durch die Innenstadt von Auckland. Gleich direkt vor dem Hotel finden wir in einer Kurzparkzone einen Parkplatz. Besser geht es nicht. Wir schnappen unser Zeug und entern das Pub. Der Kellner bzw. der Manager oder was auch immer er genau ist, empfängt uns und erklärt, dass unser Zimmer in ungefähr einer Stunde fertig sein wird. Ebenfalls ideal. Wir müssen ja eh vorher noch so einiges erledigen. Unser Gepäck können wir wie ausgemacht in einem Hinterzimmer des Lokals deponieren. Alles erledigt. Jetzt geht es noch einmal durch Auckland durch. Die letzten Kilometer legen wir mit unserem bunten Camper zurück. Bei einer Z Tankstelle tanken wir noch 5 NZD hinein. Zur Sicherheit. Mit genau einem Viertel Tank haben wir ihn abgeholt und so geben wir ihn auch jetzt wieder retour. 10 Minuten später kommen wir direkt zu der Zentrale von Escape Campervans. Die Einfahrt zur Garage ist offen. „Drive in“ – steht über dem Tor. Wir fahren hinein und stellen den Motor ab. Auch das hat jetzt wieder wie am Schnürchen geklappt. Die riesige Garage ist voll mit bunten Campervans. Alle sind wunderschön anzuschauen. Im Office wird fleißig gearbeitet. Eine junge Dame kommt heraus und checkt unseren Camper durch. Sie ist sehr freundlich. Davids Gesichtshälfte ist immer noch gelähmt und die junge Frau weiß nicht so recht, wie sie David anschauen soll und ob es ihm gut geht. Sie denkt vielleicht, er hätte gerade einen Schlaganfall. Aufklärung diesbezüglich gibt es jetzt keine von uns. Dafür haben wir keine Zeit und Geduld. Wir gehen eine Runde mit ihr und erklären ihr ein paar Sachen, die so vorgefallen sind. Unter anderem das Problem mit dem defekten Stromkabel. Die Rechnung haben wir natürlich noch und wir bekommen das Geld sofort auf die VISA rückerstattet. Funktioniert reibungslos. Wieder was abgehakt. Heute flutscht es. Alles in Ordnung mit dem Camper. Wir sind fertig hier. Danke bunter „Fairy Tern“, es war eine sehr schöne Zeit mit dir. Jetzt gehen wir zu Fuß zurück Richtung Innenstadt. Laut Google Maps sind es nur 25 Minuten mit dem Schlapfentaxi. Bewegung schadet nicht, wie wir finden. So sehen wir außerdem noch was von Auckland. Wir schlendern noch ein wenig durch die Innenstadt. Hier tut sich einiges. Eine richtige Metropole. Die einzige in Neuseeland angeblich. Das können wir bestätigen, nachdem was wir bis jetzt von Neuseelands Städten so gesehen haben. Eine Smoothie Bar sticht uns jetzt ins Auge. David ist schon sehr hungrig, aber richtig essen geht noch nicht. Die rechte Gesichtshälfte ist immer noch komplett taub. Deswegen ist jetzt ein Smoothie mit Strohhalm eine ideale Mahlzeit. Das Lokal heißt Tank. Einen Beerensmoothie, dessen Namen wir uns nicht gemerkt haben, für Eveline und einen Tropical Warrior für David. Echt geil schmecken die. Eveline kauft sich dann noch neue Unterwäsche. Im Geschäft neben dem Smoothie Lokal natürlich. David berät sie gerne dabei. Danach gehen wir mal zurück zum Hotel und checken endlich ein. Das Gepäck bringen wir gleich auf unser Zimmer im 3. Stock des alten Gebäudes. Ein sehr hübsches Zimmer. Ziemlich klein für ein Hotelzimmer, aber mehr Platz, als wir das die letzten 5 Wochen gewohnt waren. Wir fühlen uns sehr wohl. Es ist 14 Uhr und wir haben bereits alles Notwendige für den heutigen Tag erledigt. Wir sind sehr zufrieden. Eveline springt gleich mal unter die Dusche, David beginnt alle elektronischen Geräte zu laden und pennt danach mal eine Runde. Um 16 Uhr schreiben wir ein paar Postkarten, erledigen den Online Check In für den morgigen Flug nach Fidschi und machen uns langsam fertig für das Abendessen. Kurz nach 17 Uhr verlassen wir unser Hotelzimmer wieder. Verhungern muss man in Auckland nicht. In der Innenstadt gibt es sehr viele Restaurants, Bars, Pubs und andere Lokale. Wir biegen in eine Gasse ein und legen gleich los. Wir fangen bei einem Zambero an und gönnen uns mal eine „Summer Bowl“ bzw. einen Burrito. Dann weiter zu Better Burger. Einen Hamburger für David – zum Mitnehmen bitte. Nächster Stopp ist dann eine Donut Bude namens Krispy Kreme. Zwei Donuts, wieder zum Mitnehmen. Wir besuchen den nächsten Park und setzten uns auf eine Parkbank. Die Donuts werden hier verputzt. Im Albert Park gehen wir jetzt eine kleine Runde. Danach geht es wieder retour in die Innenstadt. Eine kleine Sushi Rolle geht sich jetzt noch aus, bei einem der ungefähr hundert Sushi Lokale in Auckland. Den Namen des kleinen Lokals wissen wir jetzt nicht mehr. Den Abschluss des Tages bildet natürlich unser Hotel. Das hat über dem Pub sogar noch ein Restaurant mit Terrasse. Dort nehmen wir Platz und bestellen ein im Haus gebrautes Shakespeare Bier. Ein Pale Ale für Eveline, ein Lager für David. Zum Abschluss des Tages teilen wir uns noch einen Schokokuchen mit Vanille Eis. Jetzt ist es dann aber genug. Wir sind voll. David hat heute wieder einmal sein Hemd ausgeführt. Eveline meint nach dem Essen nur besorgt: „Pass auf mit den Knöpfen“. Ein sehr gemütlicher Abend. Wir nützen noch das W-Lan des Pub Bereichs im Erdgeschoss des Gebäudes. Eveline telefoniert noch mit ihren Eltern. David macht derweil noch ein paar Updates. Das WhatsApp funktioniert auch wieder. Den restlichen Abend verbringen wir gemütlich in unserem Zimmer. Wir schreiben die Tagesberichte und laden noch ein paar Daten in die Cloud und ein paar Filme auf Netflix herunter. Draußen geht die Party ab. Samstagabend in Auckland. Da geht es Rund. Wir haben aber heute absolut keine Lust darauf. Eine wunderbare Zeit hatten wir hier in Neuseeland. Die Zeit ist sehr schnell vergangen. Morgen Nachmittag fliegen wir weiter nach Fidschi. Wir sind schon sehr gespannt, wie das werden wird…
Gefahrene Kilometer heute: 15
Gefahrene Kilometer auf der Nordinsel: 2793
Gefahrene Kilometer in Neuseeland gesamt: 6414
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Unser Hotelzimmer in Auckland…

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Stadtspaziergang durch Auckland…

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Eine sehr sympathische Stadt…

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