Vom Monkey Island Beach nach Manapouri…

Tag 130 // Draußen regnet es ziemlich stark und es weht noch dazu ein sehr starker Wind. Richtiges Sauwetter eben. Wir haben eine sehr ruhige und angenehme Nacht am Monkey Island BeachCampground hinter uns. Erst um halb 9 Uhr stehen wir auf. Eveline bleibt im Bus, David begibt sich mal zum Kofferraum und kocht Wasser auf. Für den Kaffee warads. Nach und nach werden die üblichen Frühstücksutensilien hervorgeräumt und als dann der Kaffee fertig ist, steht auch schon das restliche Frühstück ans Camper Bett bereit. So chillen wir eine ganze Weile vor uns hin und beobachten einen Camper-Nachbarn nach dem anderen beim Verlassen des nassen Campgrounds. Erst um 11:30 Uhr verlassen wir den Monkey Island Beach. Heute versäumen wir eh nichts, bei dem Sauwetter. Sonntag ist außerdem. Da kann man es schon mal schleifen lassen. Der Plan für den heutigen Tag ist ganz simpel. Wir steuern den nächsten Campground an, den wir schon online vorreserviert haben. Dort wollen wir dann an der weiteren Routenplanung arbeiten und den Blog updaten. Carmen und Martin werden wir dann heute auf diesem Campground treffen. Mit den beiden Schweizern haben wir morgen eine Tour zu den Doubtful Sounds gebucht. Auf dem Weg zur Possum Lodge in Manapouri kommen wir in der Wursthauptstadt Neuseelands durch. Diese nennt sich Tuatapere. Hier bleiben wir natürlich kurz stehen. Ein Liquor Store befindet sich gleich neben einem Diner, wo man die berühmten Würste essen kann. Perfekt – denken wir uns. Bier brauchen wir für heute Abend sowieso, für das Wiedersehen mit der Schweiz. Die berühmten Würste dürfen wir uns auch nicht entgehen lassen. Doch die Vorfreude währt nur sehr kurz. Das Diner hat geschlossen und auch der Liquor Store präsentiert ein Closed Schild an der Tür. Am frühen Sonntagnachmittag, in einem ausgestorbenen Städtchen im Süden Neuseelands, sollte uns das eigentlich nicht wundern. Wir fahren also weiter und kommen schließlich um 13 Uhr nach Manapouri zur Possum Lodge. Ein sehr netter und überschaubarer Campingplatz. Er wirkt sehr familiär. Die Chefin ist sehr nett. Das glauben wir zumindest. Wir verstehen nämlich absolut kein Wort von dem, was sie so alles sagt. Der ärgste Dialekt oder was auch immer, den wir auf unserer Reise bis jetzt gehört haben. Nur der Campingplatz-Chef in Cairns kommt da noch annähernd dran. Der war die „Number One“ in Australien. Kein Wort haben wir damals verstanden. Aber wir bekommen hier immerhin unseren Stellplatz zugewiesen. Obwohl man eigentlich normalerweise erst ab 14 Uhr einchecken kann. Das ist doch schon mal ganz fein und mehr wollen wir ja eigentlich auch nicht. Der Platz hat sogar Strom. Gut, dass wir ein Stromkabel dabeihaben. Nur leider funktioniert dieses halt nicht. Der Chef vom Campground ist ebenfalls sehr nett und er nimmt sich gleich unseres Problems mit dem Kabel an. Er zerlegt den Stecker und den sich darauf befindenden Schalter inklusive Sicherung. Hinüber ist er sowieso schon. Kein Erfolg. Das Ding hat zu viel Wasser abbekommen. Wir bleiben also weiterhin ohne Strom im Inneren des Buses. Alle unsere Akkus laden wir derweil wieder in der Lounge des Campgrounds. Es hat mittlerweile aufgehört zu regnen und stellenweise kommt sogar ein wenig die Sonne durch. Wir kümmern uns wie geplant um die Tagesberichte und arbeiten an der Reiseroute. Danach kochen wir. Eigentlich kocht heute Eveline ganz alleine. David ist ganz in Fotos und Blog vertieft. Da gibt es wieder mal einiges aufzuarbeiten. Es gibt Wraps. Gefüllt mit gebratenen Rindersteaks, Zwiebeln, Tomaten, Kräuter-Joghurtsauce und Rosmarinerdäpfelchen. Dazu noch Bohnensalat. Während wir genüsslich in der Küche des Campgrounds unser Abendessen zu uns nehmen, kommen auch Martin und Carmen schließlich beim Campground an. Das Abendessen schmeckt übrigens wie immer göttlich edel. Einfach herrlich. Wir sind glücklich und zufrieden. Nach dem Abwasch machen wir es uns mit Carmen und Martin in der Lounge des Campgrounds gemütlich. Martin lädt uns auf ein Bier ein, das er in einer neuseeländischen Brauerei in Invercargill erstanden hat. Sehr gut schmeckt dieses Ale. Wir unterhalten uns über unsere Reisen und das bisher Erlebte. Ein sehr netter Abend. Bevor es dunkel wird, machen wir noch gemeinsam einen kurzen Abendspaziergang zu einem See, der sich gleich in der Nähe des Campgrounds befindet. Dann gehen wir nur mehr duschen und verkriechen uns in unsere Escape-Camper. Die Duschen des Campgrounds sind sehr sauber und in Ordnung. Die ganze Anlage gefällt uns außerordentlich gut. Wir versuchen früh einzuschlafen. Morgen heißt es früh aufstehen und dann geht es ab zum Doubtful Sound
Gefahrene Kilometer: 108
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Eine regenreiche Fahrt haben wir heute vor uns…

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Gelegentlich halten wir – für Fotos…

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Auch bei Schlechtwetter gefällt es uns in Neuseeland…

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Ein paar weitere Eindrücke…

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Leichte Auflockerung des Wetters – am Tagesziel in Manapouri…

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