Von Duvauchelle in Banks Peninsula zum Hooker Valley beim Mount Cook…

Tag 123 // Die Nacht war sehr erholsam. Wir haben sehr gut geschlafen. Der Camper ist sehr geräumig und die nächtlichen Temperaturen waren überaus angenehm. Eveline ist etwas früher auf als David uns beginnt schon mal im Kofferraum die Früchte für das Frühstück zu schneiden. David wird von der Sonne munter, die ihm jetzt direkt und ziemlich stark ins Gesicht scheint. Nach dem Frühstück in der Morgensonne kümmert sich David um das Geschirr. Danach packen wir den Tisch und die Campingsessel ein und verlassen den Campground. Unser heutiges Ziel ist Akaroa. Ein nettes kleines Städtchen, ebenfalls auf der Halbinsel Banks Peninsula gelegen. Wir fahren nur kurz durch und machen ein Foto eines Leuchtturmes. Dann weiter. Nächster Stopp ist dann das Okains Bay Maori & Colonial Museum. Wie der Name schon sagt in Okains Bay. Das Museum ist wirklich liebevoll aufgebaut und die gesamte Ausstellung ist sehr interessant. Besonders die Maori Sammlung ist faszinierend. Eine gute Stunde verbringen wir hier. Es ist nicht viel los und der Eintritt ist mit 10 NZD sehr erschwinglich. Anschließend fahren wir auch noch zur Bucht. Ein wunderbarer Strand. Viele Leute campen direkt hier. Es erinnert uns ein bisschen an einen Strand bei Vancouver Island in Kanada. Generell finden wir, dass die Landschaft in Neuseeland eine Mischung aus Kanada und Hawaii ist. Dann geht unser Roadtrip weiter. Wir fahren über die Summit Road nach Ashburton zum nächsten Warehouse. Das hat sogar am Sonntag geöffnet. Unser Stromkabel funktioniert nicht. Das ist natürlich nicht gut. Wir wollen deswegen ein neues kaufen. Die Rechnung dafür präsentieren wir dann bei der Rückgabe des Campers im Escape-Office. Wir werden das Kabel zwar höchstwahrscheinlich nicht oft brauchen, trotzdem hätten wir gerne eines, welches auch funktioniert, wenn es mal soweit sein sollte, dass wir einen Stromanschluss auf unserem Stellplatz haben. Natürlich bekommen wir beim Warehouse kein solches Kabel für Campervans. Auf dem Parkplatz snacken wir die Reste des gestrigen Abendessens. Kalte Nudeln mit kalten – aber wenigstens schon gekochten – Süßkartoffeln. Schmeckt echt geil. Weiter geht es nach Geradine. Wir tanken erneut. Sicher ist sicher. Der Nissan ist nicht gerade ein Toyota Prius. Der hat nämlich ordentlich Durst. Wieder vollgetankt steuern wir den Nissan jetzt Richtung Mount Cook. Der wird von den Maori eigentlich Aoraki genannt. Auf dem Weg dorthin kommen wir an wunderschönen Blumenfeldern vorbei. Wir halten einige Male für Fotos. Irgendwann beginnt es zu regnen. Ziemlich intensiv. Der Regen hört nicht mehr auf, bis wir am Campground am Fuße des Mount Cook angekommen sind. Der White Horse Hill Campground im Hooker Valley ist ziemlich voll. Wenige Plätze gibt es noch. Wir bekommen gerade noch einen der letzten Parkplätze. Es regnet noch immer. Neben uns werden reihenweise Zelte aufgebaut. Diese vielen Reisenden mit ihrer Art zu campen beneiden wir jetzt nicht. Es ist kalt und ungemütlich. Wir beginnen unter dem Schutz des Kofferraumdeckels zu kochen. Es gibt eine Gemüsesuppe und danach Erdäpfel mit Salz und Butter. Wie früher bei der Oma. Fertig gekocht wird dann von innen. Gegessen wird auch im Inneren des Campers. Also eigentlich im Bett. Die Erdäpfel schmecken herrlich. Danach kochen wir noch Tee und verbringen den restlichen Tag mit den Tagesberichten. Duschen gibt es keine hier. Auch keinen Strom. Nur Stellen mit Trinkwasser, Plätze zum Abwaschen sowie Toiletten. Wir gehen ziemlich bald schlafen. Morgen früh, wenn dann hoffentlich das Wetter besser ist, wollen wir gleich am Morgen eine Wanderung in Richtung des Mount Cook unternehmen. Uns gefällt es sehr gut hier…
Gefahrene Kilometer: 446
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Beim Maori Museum…

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Okains Bay…

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Ein Schäfchen auf der Summit Road…

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