Sydney: Opera House, Fish Market und Chinatown…

Tag 119 // Der letzte volle Tag in Sydney ist angebrochen. Wir mögen diese Stadt sehr. Hier ist es laut den Medien noch immer 2018. Die Panne der Veranstalter beim Feuerwerk war in allen Medien. Happy New Year 2018. Naja. Kann schon mal passieren. Das war wohl der Praktikant. Dem darf man nicht böse sein. Wir haben davon auf jeden Fall nichts mitbekommen. Heute haben wir einen weiteren vollen Tag in Sydney zur Verfügung. Wie wollen wir diesen nutzen? Wir haben vorab eine Führung durch das Opernhaus gebucht. Auf Deutsch sogar. Die findet um 11 Uhr statt und da wollen wir natürlich unbedingt hin. Nach dem Frühstück packen wir den Daypack und machen uns mit dem Bus auf den Weg in die Innenstadt zum Hafen. Funktioniert wie immer problemlos. Kurz vor halb 11 sind wir schon beim Hafen und genießen ein zweites Mal den Ausblick auf die Harbour Bridge und das Opera House. Langsam nähern wir uns dem Opernhaus und gehen mal eine Runde. Es ist wieder sehr warm heute. Wir finden den Eingang nicht gleich. Keine Beschilderung. Deswegen fragen wir einfach bei einer Dame mit Uniform nach. Wir erhalten die erhoffte Auskunft. Daraufhin entern wir endlich das Opernhaus. Bei einem Schalter erkundigen wir uns dann noch, wo denn unsere gebuchte Tour genau stattfinden wird. Als das auch noch geklärt ist, geben wir unseren Rucksack ab. Das muss man angeblich, wegen den Sicherheitsbestimmungen. Also auch das lieber gleich erledigen. Um 11 Uhr bekommen wir dann tatsächlich einen Audio Guide und Kopfhörer von einer deutschsprachigen Lady ausgehändigt, welche die Führung durchführen wird. Unser Guide, quasi. Die ist definitiv native Speakerin. Also eine Deutsche. Aber das werden wir während der nächsten Stunde schon irgendwie aushalten. Sie ist sehr nett und hat etwas sehr Quirliges und Fröhliches an sich. Wir werden durch alle Räumlichkeiten des Opernhauses geführt und bekommen großartige und interessante Infos per Funk in unsere Kopfhörer gesendet. Das funktioniert wirklich sehr gut. Unser Guide hat ein Headset und wir eben die Kopfhörer, die an dem zugehörigen Empfänger angeschlossen sind. Man versteht sie daher auch in einer plappernden Menschenmasse und in den teilweise weitläufigen Räumlichkeiten sehr gut. Die Führung ist wirklich zu empfehlen. Man kommt überall hin und bekommt einen guten Eindruck des gesamten Gebäudes. Eine sehr gute Entscheidung war das, diese Tour zu buchen. Nach einer Stunde ist der Rundgang auch schon wieder zu Ende und wir machen uns auf den Weg nach Draußen. Den Rucksack holen wir natürlich vorher wieder ab. Außerhalb der Oper nehmen wir uns dann noch Zeit für Fotos aus nächster Nähe von außen. Besonders das Dach kann man hier aus nächster Nähe anschauen und bewundern. Lauter kleine Kacheln aus Keramik, welche in Skandinavien hergestellt wurden und durch den Regen selbstreinigend sind. Fliesen quasi. Sehr faszinierend ist dieses Gebäude. Sehr schön mal hier gewesen zu sein und es aus nächster Nähe gesehen zu haben. Okay. Dann schauen wir jetzt mal weiter. Wir laden uns beim Fähren-Hafen noch unsere Opal Karten auf, um weiterhin mit den Öffis mobil zu sein. Nächstes Ziel ist jetzt der Sydney Fish Market. Wir lieben Märkte. Und Fischmärkte haben uns es ganz besonders angetan. Schon von weitem kann man bei der Bushaltestelle riechen, dass der Fischmarkt nicht mehr weit sein kann. Okay. Ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Wir haben bereits Hunger und gönnen uns mal frisches Sushi bei einer Sushi Bar. Sehr edel schmeckt das. Wirklich frischer Lachs. Herrlich. David stellt sich danach noch frittierte Calamari Ringerl in die Figur. Das ist eher nichts für Eveline. Sie hofft dann eher noch, dass sie in Chinatown fündig wird und noch ein paar Dumplings oder ähnliches ergattern kann. Da wären wir auch schon beim Thema. Chinatown. Irgendwie zieht es uns in jeder Stadt nach Chinatown. Auch hier in Sydney wollen wir da einen Sprung hinschauen. Wieder einige Busstationen weiter kommen wir gleich beim Eingang zu Chinatown an. Vor dem Eingang befindet sich noch die Paddington Markets. Ein fetter Markt, wo man so gut wie Alles kaufen kann. Erinnert uns an diverse Märkte in Thailand und Taiwan. Das kennen wir bereits sehr ausführlich. Nichts für uns. Nicht mehr heute. Nach einem kurzen Abstecher sind wir da gleich wieder draußen. Chinatown in Sydney ist nicht besonders groß. Eher eine lange Gasse. Aber nicht schlecht. Viele Restaurants und Shops. Für Eveline wird es dann schließlich noch ein Eiskaffee. David darf sogar auch mal kosten. Somit hätten wir das Kulinarische für heute erledigt. Es ist schon nach 16 Uhr und wir machen uns auf den Heimweg. Genug gesehen von Sydney. Eine sehr gemütliche Stadt. Wirklich leiwand. Wieder retour in unserer Unterkunft chillen wir mal eine Runde. Plötzlich kommt Andrew nach Hause. Damit hätten wir nicht mehr gerechnet. Er ist gleich sehr gesprächig und erkundigt sich, wie uns die Stadt gefallen hat und wo wir Silvester verbracht haben. Er war früher als Kameramann in der Filmbranche tätig und hat Snowboard Filme mit einigen bekannten Snowboard Profis gedreht. Geile Sache. Jetzt verkauft er Schrauben bei einer Konstruktionsfirma, weil ihm die Filmbranche irgendwann ziemlich auf den Arsch gegangen ist. Nebenbei pfuscht er noch mit seinen alten Panasonic P2 Kameras herum und erstellt Social Media Clips und Audio Podcasts für diverse Künstler und Bands. Auf jeden Fall haben sich David und Andrew plötzlich ganz viel zu erzählen. Andrew fragt uns dann noch, ob wir mit ihm zu einer Bucht in der Nähe vom Maroubra Beach schwimmen gehen wollen. Wir verneinen. Packen und diverse Backups stehen heute noch auf unserer Tagesordnung. Unser mobiles Internet haben wir mittlerweile auch komplett aufgebraucht. 45 GB haben wir seit unserer Landung in Melbourne vor 4 Wochen versaugt. Eine geschenkte SIM Karte mit 1,5 GB haben wir noch, diese versuchen wir noch zu aktivieren, um für den Notfall für die morgige Fahrt zum Flughafen noch mobiles Internet zu haben. Den Glocal Me haben wir ja eh auch noch. Aber kostenlos ist eben kostenlos. Das muss man dann schon nutzen, wenn Einem schon Geschenke gemacht werden. Wir speichern alle Medien und machen unser Gepäck startklar für den morgigen Flug nach Christchurch in Neuseeland. Abendessen gibt es keines mehr heute. Eveline sucht in der Zwischenzeit mal einen Film auf Netflix. Das geht sich dann auch noch aus. Morgen werden wir schon um 6 Uhr morgens die Unterkunft verlassen. Wir sind schon sehr gespannt auf Neuseeland. Was uns dort wohl alles erwarten wird? Auf ins nächste Kapitel unserer Reise…
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Direkt neben dem Opera House…

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Auf dem „Balkon“ des Opera Houses…

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Im Inneren des Opernhauses…

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Die Dachfliesen aus nächster Nähe betrachtet…

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Beim Sydney Fish Market…

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