Von Rainbow Beach nach Byron Bay…

Tag 108 // Gelsen und Sandmücken. Mehr sagen wir jetzt gar nicht mehr. Eveline steht schon um 6:15 Uhr auf und geht duschen. Sie hält es gar nicht mehr aus im Camper. David pennt noch eine Runde weiter und wird erst geweckt, als Eveline von der Dusche retour kommt. Danach fahren wir gleich mit dem Camper zur Camp-Küche, wo unsere Lebensmittel zwischengelagert sind, und machen uns Frühstück. Um 8 Uhr verlassen wir dann den Campground. In Rainbow Beach fahren wir gleich noch einmal tanken. Heute haben wir wieder eine große Wegstrecke vor uns. Wir wollen entlang der Sunshine Coast über Brisbane und dann entlang der Gold Coast bis nach Byron Bay fahren. Dort haben wir auf Empfehlung von Claudia den nächsten Campground gebucht. Erster Stopp ist in Noosa und hier wollen wir uns den Noosa National Park anschauen. Dort angekommen, parken wir den Jucy. Einige Trails gibt es hier. Wir können uns nicht lange aufhalten und entscheiden uns daher für den kürzesten, den Palm Grove Circuit. Ein wunderbarer Rundweg durch den Regenwald. In 20 Minuten haben wir diesen erledigt. Dann gehen wir noch ein Stück an der Küste entlang. Danach setzen wir uns in den Jucy und erledigen telefonisch noch ein paar Reservierungen für die nächsten Campgrounds. Weiter geht es jetzt zur Sunshine Coast. Dort fahren wir an der Küste entlang. Das Wetter ist heute leider gar nicht sunshine-like. Deswegen halten wir uns nicht lange auf und fahren gleich weiter. Wir streifen Brisbane. Auch hier halten wir nicht, da wir diese Stadt eigentlich nie auf dem Plan hatten. Der nächste Stopp ist Surfers Paradise bei Gold Coast. Hier haben wir ein nettes Lokal im Lonely Planet gefunden. Das Bumbles Cafe. Hier stärken wir uns jetzt mal für die weitere Fahrt. Einen extra edlen Rucola-Feta Salat für Eveline und einen Spezial Burger für David. Danach noch gemeinsam ein Stück Torte. Diese schmeckt wie Ferrero Rocher. Genau genommen wie eine ganze Packung Ferrero Rocher. Speckzüchten Deluxe – wieder einmal. Aber wir sind eh beide schon fix vergeben. Da kann man sich solche Sünden schon mal hin und wieder leisten. Wir müssen weiter. Das Wetter schlägt plötzlich um. Starker Wind zieht auf und es beginnt zu regnen. Und das schlechte Wetter hält eigentlich den Rest der Strecke bis nach Byron Bay an. Während der Fahrt kommen wir wieder mal in eine andere Zeitzone und verlieren so eine Stunde. Schließlich kommen wir nach Byron Bay. Eine eigene Welt hier. Hier ist das ganze Jahr über jeden Tag Frequency. Und damit meinen wir das Leben rund ums Frequency. Es ist nicht so, dass hier jeden Tag eine Band spielt, aber die Einfahrt in den Ort Byron Bay kann man mit der Fahrt über die Traisenbrücke vergleichen, wenn das Frequency in St. Pölten ist. Okay. Vielleicht nicht ganz so extrem. Aber auf jeden Fall überall Tramper, Camper, Zelte, Campingstühle, Bierdosen und eine Überzahl an jungen Menschen, welche die Leichtigkeit des Seins gepachtet zu haben scheinen. Es gefällt uns hier. Kurz nach 18 Uhr erreichen wir den Glen Villa Holiday Park. Wir checken im Office ein und begutachten mal unseren Stellplatz. Schaut ganz fein aus. Wir sollten noch dringend Lebensmittel einkaufen fahren. Morgen ist Sonntag und am Montag ist Heiliger Abend. Da kann es durchaus sein, dass nichts mehr offen hat. Also die Einkäufe lieber gleich erledigen. Gleich 500 Meter neben dem Campground ist ein Woolworth. Dort waren wir eh noch nie. Premiere also. Hinter dem Woolworth können wir parken. Hier bestätigt sich unser erster Eindruck noch einmal, den wir bereits von Byron Bay erhalten haben. Wie sollen wir das Einkaufserlebnis bei diesem Woolworth beschreiben? Ja genau. Wie beim Merkur in St. Pölten, wenn das Frequency in der Stadt ist. Jaaa. Okaaay. Vielleicht nicht ganz so schlimm, wie in diesem bekannten Youtube Video. Aber wer das schon mal erlebt hat, der weiß ungefähr, was wir meinen. Die Einkäufe für die Feiertage haben wir schnell erledigt. Nebenan ist ein Liquor Store. Eine Flasche Wein gönnen wir uns jetzt auch mal für den heiligen Abend. Einen weißen Australier. Sooo. Für mehr haben wir heute keine Energie mehr. Zurück zum Campground und gleich mal den Großteil des Einkaufs beschriftet und in einem der öffentlichen Kühlschränke verstaut. Diese sind übrigens bummvoll. Wir müssen anfangen zu schlichten, damit unser Sackerl da auch noch rein passt. Abendessen gibt es keines mehr. Wir sind ebenfalls sehr voll. Voller als die Kühlschränke. Wir telefonieren mit Freunden und Geschwistern in der Heimat. Eine Folge „Game of Thrones“ geht sich heute noch aus. Das Wetter ist ziemlich kühl hier am Abend. 22 Grad hat es nur und ein ziemlich starker Wind weht um den Camper. Morgen können wir endlich mal ausschlafen. Darauf freuen wir uns schon sehr…
Gefahrene Kilometer: 438
DSCF1084

Gesehen in Byron Bay…

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