Von Qualicum Beach nach Lake Cowichan…

Tag 18 // Wir haben gestern zu lange „Game of Thrones“ geschaut. Deswegen werden wir heute erst um 9:45 Uhr wach.  Die täglichen Morgenrituale beginnen heute auch erst etwas später als gewohnt. Nach dem Frühstück verlassen wir unseren Stellplatz und parken uns vor der Office-Einfahrt noch einmal ein, um gutes W-Lan zu haben. Wir telefonieren per Whatsapp mit der Heimat und machen einen kleinen Videorundgang durch unseren Camper mit unseren Eltern. Im Anschluss verlassen wir den Cedar Grove Campground nun endgültig. Dieser war sehr schön. Die öffentlichen Duschen und Toiletten waren sehr sauber. Alles in Allem ein empfehlenswerter und preiswerter Campground. Im Ort Qualicum Beach soll es ein nettes Museum geben. Das Qualicum Beach Museum. Perfektes Schlechtwetterprogramm, wie wir finden. Und es liegt am Weg. Das steuern wir doch gleich mal an. Ein nettes kleines Museum. Nicht viel los dort. Wir sind beinahe die Einzigen. Nett und mühevoll zusammengetragene Gegenstände aller Art. Ein Mix aus Antiquitäten, Urzeitgeschichte, Technik und diversem historischen Material aus der Geschichte des Ortes Qualicum Beach. Ein Filmchen wird in einer Ecke auch gezeigt. Das zieht David magisch an. Gute 15 Minuten schauen wir das historische Imagefilmchen über die Ortschaft. Im Museum wird kein Eintritt verlangt. Freiwillige Spende. Das ist uns doch 10 CAD wert. Die Dame am Eingang fragt uns, wo wir herkommen. Austria. „Oh really – all the way from austria“. Wir tragen uns ins Gästebuch ein und bedanken uns bei der Dame am Eingang. Ein sehr nettes Museum. Liebevoll eingerichtet und sehr nette freiwillige Mitarbeiter. Weiter zum nächsten Campground. Wir haben im Reiseführer am Handy bereits einen gefunden. Dort fahren wir mal hin. Über den Island-Highway erreichen wir schließlich den Ort Duncan. Dort legen wir eine Pause ein schauen einen Sprung zum Visitor Center. Ein sehr beleibter und schnaufender Mitarbeiter kann uns keine ordentliche Auskunft über Campingplätze und diverse Aktivitäten geben. Okay. Das war nichts. Eigenartiges Visitor Center. Aber es ist ja auch Samstag heute. Den Campingplatz, den wir uns vorher sowieso schon selbst herausgesucht haben, steuern wir trotzdem an. Den Stoltz Pool Park. Am Ort des Interesses angekommen, sind wir nicht besonders happy. Zwar ein schöner Campingplatz, doch leider ohne Hook-Ups, also ohne Wasser und Strom. Nur einfache Stellplätze. Das ist uns dann doch zu wenig. Es hat zwar zwischenzeitlich aufgehört zu regnen, aber die Temperaturen sind noch nicht so entsprechend, dass wir die Nacht ohne Heizung verbringen möchten. Wir fahren weiter. Und werden schließlich am Lakeview Park Campsite fündig, der direkt am Ufer des Cowichan Lake liegt. Es ist außerhalb der Saison. Also Self-Checkin. Keiner im Office und weit und breit kein Personal. Nur die Info-Tafel an der verschlossenen Office-Tür gibt uns Auskunft. Es sind noch einige Plätze frei, inklusive unseren gewünschten Hook-Ups. Wir erwischen also noch einen sehr schönen Platz mit Strom- und Wasseranschluss. Mit direktem Ausblick auf den See. Sehr schön. Hier gefällt es uns und hier bleiben wir. Wir decken uns noch mit Feuerholz ein, weil es hier sehr günstig und qualitativ hochwertig ist. Schaut nach Buchenholz aus. Feuer machen wir trotzdem keines mehr am heutigen Tag. Zu ungemütlich. Die Feuerstelle ist außerdem noch zu feucht. Die Stellplatzgebühr und das Geld fürs Feuerholz geben wir in ein Kuvert und schreiben darauf, wie lange wir hierbleiben wollen und welchen Stellplatz wir verwenden. Eine Nacht. Das Kuvert schieben wir ins dafür vorgesehene Kästchen neben dem zugesperrten Office. Wahrscheinlich hätte man sich das Geld auch sparen können, aber wir sind eben ehrliche Leute. Eine Kürbiscremesuppe sowie Steak mit Reis gibt es heute zum Abendessen. Als Nachspeise einen Cinnabon. Eveline benutzt die öffentlichen Duschen. Und ist auf Grund der Wassertemperatur sehr schnell wieder fertig und retour beim Camper. Man kann die Temperatur nicht selbst einstellen. Sondern nur die Zeit, die man duschen möchte. Mit einem Rädchen, welches man aufzieht wie bei einer Eieruhr. Nichts für den Genussduscher David. Der Bericht von Eveline ist ausreichend, um sich plötzlich wieder frisch und sauber zu fühlen. Früher als gestern wollen wir heute ins Bett gehen. Morgen müssen wir fit sein und so früh wie möglich den nächsten Campingplatz reservieren, gleich in der Nähe der Whale Watching Station. Hoffentlich spielt das Wetter mit…

Das Qualicum Beach Museum…

Das historische Klassenzimmer…

Bad Teacher: Eveline

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